Gesicht Zeigen! 10 Jahre Kampf – gegen Rechtsextremismus eine Bilanz.

Gesicht Zeigen! wird 10 Jahre alt!

Daher zog der Verein Bilanz auf einer gro­ßen Pres­se­kon­fe­renz. Einer­seits ist man froh und stolz, auf 10 Jahre Enga­ge­ment gegen Rechts­ex­tre­mis­mus und für mehr Zivil­cou­rage zurück bli­cken zu kön­nen. Ande­rer­seits ist es kein Grund zum Fei­ern: Die Arbeit gegen Rechtsextremismus ist nach wie vor sehr wichtig.

banner_gz_21.gif

Wir alle sind gefragt, täg­lich und über­all Gesicht zu zeigen!
Weiter lesen auf: www.gesichtzeigen.de

Diesen Beitrag drucken! Diesen Beitrag drucken!

Antifa-Aktionstag am 12.06.2010 mit Andrea Röpke

Auf dem vergangenen Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts wurde der Termin für den antifaschistischen Aktionstag auf den 12.06.2010 festgelegt. Am Samstag, den 12.06.2010 steht das Außengelände des Pumpwerk ganz im Zeichen des Antifaschismus.

Inzwischen liegt dem Netzwerk die schriftliche Genehmigung für den Aktionstag seitens der Stadt Wilhelmshaven vor. Auch das Programm steht bereits in weiten Teilen. Um 14.00 Uhr beginnt der Aktionstag und endet traditionell mit dem Laut gegen Rechts-Festival am Abend.

Für Abwechslung und viel Information sorgt ein ausgewogenes Programm.

Ausstellungen, Vorträge, Filme, Grußworte und Mitmachaktionen sollen helfen, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Wilhelmshavens auf das Pumpwerk-Gelände zu bewegen, um sich zu informieren und ein deutliches Zeichen gegen Faschismus und Fremdenhass zu setzen.

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts freut sich besonders, mit Andrea Röpke eine Referentin gewonnen zu haben, deren Vorträge über die Zusammenhänge, Abhängigkeiten, Kooperationen und Entwicklungen der Nazi-Szene in Norddeutschland und Wilhelmshaven  immer gut besucht sind.

Besonders die Insider-Informationen machen die Vorträge von Andrea Röpke zu höchst informativen und investigativen Veranstaltungen. Die mit diversen Preisen und Auszeichnungen versehene Journalistin wird sich in ihrem bebilderten Vortrag auf die Nazi-Strukturen in und um Wilhelmshaven konzentrieren.

Um 18.00 Uhr beginnt dann das Laut gegen Rechts-Festival, auf dem lokale Bands ihr musikalisches Zeichen gegen Rechts setzen werden. Auch hier werden Teile der Ausstellungen zu sehen sein. Bandnamen und Timetable folgen in Kürze.

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts zeigt sich mehr als zufrieden mit dem Planungsstand und der Mitarbeit der vielen Organisationen und Einzelpersonen. Inzwischen steht das Netzwerk auf so breiten Füßen, das in den kommenden Jahren noch viel zu erwarten sein wird.

Das nächste Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts findet am Donnerstag, den 18.03.2010 um 19.00 Uhr im DGB-Haus in der Weserstraße statt. Von allen Treffen des Netzwerks und dem antifaschistischen Aktionstag sind Nazis und sonst wie genannte Neofaschisten natürlich ausgeschlossen!

Diesen Beitrag drucken! Diesen Beitrag drucken!

Europas größter Naziaufmarsch … verhindert!!

Der bedeutendste neonazistische Aufmarsch in Dresden kam durch eine flexible und gut organisierte Taktik keinen Meter weit, was schon jetzt zu einer Demoralisierung innerhalb der Naziszene geführt hat. Die Kooperation zwischen Antifaschisten aus allen Bereichen funktionierte hervorragend, allen Spaltungsversuchen im Vorfeld zum Trotz.

Falls die Nazis sich trauen nächstes Jahr wiederzukommen, dann wissen sie ja jetzt, was sie in Dresden und auch anderswo erwartet.

Nun ein … Liedchen!
von “Karen Eliot & The Antifa Swingers” – Ein Blockadesong.

Ein kleines Abschiedslied für die Nazis, die am 13. Februar weggeblockt wurden.

Diesen Beitrag drucken! Diesen Beitrag drucken!

Netzwerktreffen am 18.02.2010

Das nächste Treffen des Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts findet am Donnerstag, den 18.02.2010 um 19.00 Uhr im DGB-Haus in der Weserstraße statt. Auch bei diesem Treffen liegt der Schwerpunkt auf der Vorbereitung des antifaschistischen Aktionstages im Juni 2010. Interessierte Personen und Gruppen sind herzlich eingeladen, sich an dem Treffen und dem Aktionstag zu beteiligen.

Diesen Beitrag drucken! Diesen Beitrag drucken!

Netzwerk bereitet antifaschistischen Aktionstag 2010 vor

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts hat auf seiner letzten Sitzung den antifaschistischen Aktionstag 2010 in “trockene Tücher” gepackt. Der Aktionstag wird im Juni 2010 am Pumpwerk stattfinden.

Den genauen Termin geben wir nach erfolgreicher Anmeldung bei der Stadt Wilhelmshaven bekannt. Wie auf den vorausgegangenen Treffen beteiligten sich viele Verbände, Parteien, Gewerkschaften, Organisationen und Einzelpersonen an den Planungen. Auch die Kirchen haben ihre Kooperation schriftlich bestätigt.

Das nächste Planungstreffen des Netzwerk gegen Rechts findet am Donnerstag, den 18.02.2010 um 19.00 Uhr im DGB-Haus in der Weserstraße statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an den Planungen des antifaschistischen Aktionstages zu beteiligen. Nazis müssen draußen bleiben!

Nähere Informationen gibt es auch per Mail über diese Page.

Diesen Beitrag drucken! Diesen Beitrag drucken!

Röpke-Vortrag ohne Störungen

Der Vortrag von Andrea Röpke in Oldenburg verlief ohne die angekündigten Störungen seitens der NPD. Im Vorfeld der Veranstaltung der Neonazi-Expertin Röpke hatte die rechtsextreme NPD zu Störungen aufgerufen. Der klägliche Haufen NPD-Nazis in Oldenburg und dem Umland konnte aber erwartungsgemäß diese Ankündigung nicht in die Tat umsetzen. Über 200 Zuhörer lauschten ungestört dem fundierten Vortrag von Röpke.

Die NPD und rechtsextreme Nazi-Kameradschaften, die sich gerne als “nationale Sozialisten” bezeichnen, haben hier in der Region derzeit ein extrem schlechtes Standing. Sie beschränken sich darauf, im Vorfeld von antifaschistischen Veranstaltungen und Treffen ihr Erscheinen anzukündigen. Dies geschieht mit der sinnlosen Hoffnung, dass dies tatsächlich von Belang wäre. So spricht die NPD Oldenburg von einem tollen Erfolg, da es angeblich zwei NPD-Mitglieder in den Vortragssaal geschafft hätten. Dort versteckten sie sich hinter ihrer bürgerlichen Maske und harrten aus. Natürlich ohne Effekt.

Bis auf wenige Verantwortliche in den Stadtverwaltungen glaubt aber seit langem niemand mehr die Märchen von großen Nazi-Gruppen, die Veranstaltungen tatsächlich stören wollten oder gar könnten. Es wäre schon fast ein schönes Bild gewesen, zu sehen, wie eine handvoll Nazis ihre Köpfe in den Veranstaltungsort gesteckt hätten. Auch in Wilhelmshaven kündigen Mitglieder von Nazi-Kameradschaften aus Oldenburg, dem Ammerland und Ostfriesland immer wieder an, Treffen der Antifa stören zu wollen. Auch hier blieb es bisher fast immer bei leeren Drohungen.

Nur zwei mal wagten sich Nachwuchsnazis zu den Treffen, was direkt entsprechende Verurteilungen wegen versuchter Körperverletzung nach sich zog. Kurze Zeit später entschuldigten sich die Nazis sogar beim Netzwerk für ihr Fehlverhalten. Die Nazi-Szene in der Region wird auch immer verwirrter…

Diesen Beitrag drucken! Diesen Beitrag drucken!

AG Wiking zerfällt

Die rechtsextreme Wilhelmshavener Nazi-Kameradschaft AG Wiking scheint zu zerfallen. bereits in den letzten Monaten hatte sich die kleine Gruppe enorm ausgedünnt. Durch den Wegzug des Nazis Hiebenga und die gerüchtweise Inhaftierung zweier weiterer Mitglieder des Nazi-Bundes scheint sich die AG Wiking nunmehr aufgelöst zu haben. Bis zuletzt versuchte Sascha Major die Fäden zusammen zu halten, scheiterte aber wohl an dem mangelnden Zuspruch für die kriminelle Vereinigung.

Inzwischen sind auch die beiden Internet-Präsenzen der AG Wiking aus dem Netz verschwunden. Bereits im Vorfeld fiel auf, dass die AG Wiking nicht zu den üblichen Nazi-Veranstaltungen in der Region aufgerufen hatte. Die Verbindungen zu den rechtsradikalen “Nationalisten” aus Ostfriesland und dem Ammerland schien schon länger gestört zu sein. Gemeinsame Aktionen fanden nicht mehr statt – man ignorierte sich so gut es ging.

Über mehrere Jahre hat die Nazi-Kameradschaft AG Wiking versucht, in Wilhelmshaven Fuß zu fassen. Die ca. 5 Mitglieder versuchten sich in blindem Aktionismus und Demo-Tourismus. Zum Ende reichte es nur noch für Kleinlaute Mini-Aufmärsche im Schutze der Dunkelheit in friesischen Dörfern. Hin und wieder wurden auch vereinzelte Aufkleber mit Nazi-Parolen der AG Wiking gesichtet.

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts wird die Reste der AG Wiking weiter beobachten und hier berichten. Schon jetzt ist klar, dass nicht eine kleine Gruppe Verblendeter das Problem unserer Gesellschaft ist, sondern der weit verbreitete tägliche Faschismus und Fremdenhass in den Köpfen der Menschen.

Solange ein Peter Müller im Rat der Stadt sitzt, solange Bürger rechtsradikale Parteien wählen, solange Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion verfolgt werden, solange werden wir weiter kämpfen – für eine Gesellschaft ohne Hass und Angst!

Diesen Beitrag drucken! Diesen Beitrag drucken!

Andrea Röpke in Oldenburg

Die Journalistin Andrea Röpke ist am 02.12.2009 in Oldenburg, um über die Rolle der rechtextremen Frauen in Politik, Sippe und Erziehung zu referieren. Der Vortrag beginnt um 20.00 Uhr im Frauenbüro Oldenburg im Stadtmuseum. Die verstreuten Reste der NPD Oldenburg und Wilhelmshaven rufen ihre Nazi-Anhänger zu gezielten Störaktionen der Veranstaltung auf. Wer schon mal einen Vortrag von Andrea gehört hat, der weiss die fundierten Daten und Fakten zu schätzen.

Diesen Beitrag drucken! Diesen Beitrag drucken!